HISTORISCHE AUSSTELLUNG

Schloss Strmol – von Rittern zu Adelsfamilien

Das Schloss Strmol, eine der ältesten und am besten erhaltenen Burgen Sloweniens, wurde erstmals 1287 erwähnt, als die Ritter von Strmol fünf Bauernhöfe in Repnje kauften. Ihre Herkunft ist nicht ganz geklärt – sie könnten aus Krain, der Steiermark, Kärnten oder aus deutschen Gebieten stammen. Sie gehörten zum Adel, spielten jedoch keine führende Rolle unter den mächtigsten Familien, waren jedoch ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens von Velesovo bis Kamnik.

Urkunde mit der ersten Erwähnung der Ritter von Strmol.

Friedliches Leben und kirchliche Verbundenheit

Die Familie Strmol verwaltete ihre Güter friedlich und pflegte Kontakte zu vielen Adelsfamilien der Region. Männliche Familienmitglieder widmeten sich oft kirchlichen Berufen, zwei Frauen aus der Familie wurden Nonnen. 1446 erhielten sie den Status der Landstände Krains, doch der Gorenjska-Zweig starb 1458 aus.

Zu den bedeutendsten Mitgliedern gehörte Majnhard, der 1359 Pfarrer in Šenčur und 1360 in Cerklje war und später Erzdiakon in Krain wurde. Sein Verwandter Viljem folgte ihm nach, und die höchste kirchliche Position erreichte Jakob Strmolski als Kanoniker und Rechtsvertreter der Grafen von Ortenburg.

Die Familie Rain und ihre Verbindung zu Strmol

Das Kloster wurde im Dezember 1238 von den Brüdern aus Kamnik gegründet, und die ersten Nonnen kamen aus Ziegelhof bei Wien. Es galt als das wohlhabendste Frauenkloster in Krain und nahm vor allem Mädchen adeliger Herkunft auf. Der Klosterbesitz erstreckte sich von den Steiner Alpen bis nach Ljubljana im Süden und bis Trojane im Osten.

 

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Burg Strmol nach Valvasor.

Liste der Besitzer von Schloss Strmol

  • 13.–15. Jahrhundert: Ritter von Strmol

  • 15. Jahrhundert–1634: Familie Rain

  • 1634–1643: Schwab-Lichtenbergi

  • 1643–1702: Barone Ruessensteini

  • 1709–1768: Edle Wollwitzi

  • 1768–1769: Familie Zois

  • 1768–1843: Familie Dietrichi

  • 1843–1899: Familie Urbančič

  • 1899–1910: Jožef Jenko

  • 1910–1936: Klemen Fuchs

  • 1936–1944: Rado Hribar

Dominikanerinnenkloster Velesovo (1238–1782)

Das Kloster wurde im Dezember 1238 von den Brüdern aus Kamnik gegründet, und die ersten Nonnen kamen aus Ziegelhof bei Wien. Es galt als das wohlhabendste Frauenkloster in Krain und nahm vor allem Mädchen adeliger Herkunft auf. Der Klosterbesitz erstreckte sich von den Steiner Alpen bis nach Ljubljana im Süden und bis Trojane im Osten.

ster waren drei Pfarrbezirke eingegliedert – St. Margareta in Trata bei Velesovo, St. Georg in Šenčur und St. Maria in Cerklje.

Ustanovna listina samostana dominikank Velesovo iz leta 1238.
Stiftungsurkunde des Dominikanerinnenklosters Velesovo von 1238.
Kloster Velesovo nach Valvasor, darüber die Burg Kamen.
Urbar samostana Velesovo iz leta 1458.
Urbar des Klosters Velesovo aus dem Jahr 1458.

GALERIE

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Kontakt

Gemeinde Cerklje na Gorenjskem
Trg Davorina Jenka 13
4207 Cerklje na Gorenjskem
 
Telefon: 04 281 58 00
Fax: 04 281 58 20
E-Mail: obcinacerklje@siol.net

Ausstellung Besichtigung

Die Ausstellung kann nach vorheriger Vereinbarung während der Amtszeiten der Gemeinde Cerklje na Gorenjskem besichtigt werden.

Montag: 8.00–11.00 Uhr und 12.00–14.00 Uhr
Mittwoch: 8.00–11.00 Uhr und 12.00–16.00 Uhr
Freitag: 8.00–11.00 Uhr